Informationen zum Regelbetrieb ab August 2020 - 03.08.2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,


gemeinsam ist es uns gelungen, die grassierende COVID-19-Pandemie zu verlangsamen und die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen, den Familien, nochmals ausdrücklich dafür danken, dass Sie mit dazu beigetragen haben. Die Infektionszahlen haben sich in Niedersachsen nunmehr auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Die Kontaktpersonennachverfolgung ist gewährleistet, die Ausbrüche sind schnell lokalisierbar und daher vor Ort eingrenzbar.

Mit Verordnung des Landes Niedersachsen vom 31.07.2020 kehren die Kindertagesstätten nach der Sommerschließzeit ab dem 17.08.2020 in den Regelbetrieb zurück.



Was heißt Regelbetrieb?

Mit der Aufnahme des Regelbetriebes gelten wieder grundsätzlich die Rahmenbedingungen, die vor der Untersagung des Kindertagesstätten-Betriebs (vom 16.3.2020) bestanden. Eine angepasste Nds. Verordnung regelt im § 16 den Betrieb der Kindertagesstätten. Zusätzlich ist der Nds. Rahmenhygieneplan sowie der Leitfaden des Nds. Kultusministeriums in der Fassung vom 24. Juli für alle Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen umzusetzen.



  • Das heißt: Nach der Sommerferien-Schließzeit Ihrer Kindertagesstätte oder dem Sommerurlaub in der Kindertagespflege im August können Sie Ihr Kind / Ihre Kinder entsprechend der vertraglichen vereinbarten Betreuungszeiten wieder in die Kita oder zur Kindertagespflegeperson bringen.


Was erwartet mich in der Kita oder Kindertagespflege nach der Sommerferien-Schließzeit?



  • Die COVID-19 Pandemie ist auch nach der Schließzeit nicht beendet, deshalb gelten die Regelungen der Nds. Corona-Verordnung zum Abstandsgebot, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Institutionen sowie die Reduzierung der physischen Kontakte auch im Regelbetrieb weiterhin. Die Kitas und Kindertagespflegestellen sind Gemeinschaftseinrichtungen und der Umgang miteinander und die Rücksicht füreinander sind die Grundvoraussetzungen für einen verlässlichen Betrieb.
  • Beim ersten Betreten der Kita oder auch in der Kindertagespflege nach der Sommer-Schließzeit müssen alle eine Erklärung ausfüllen, ob sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet nach Definition durch das Robert-Koch-Institut aufgehalten haben. Diese Dokumentation wird datenschutzrechtlich aufbewahrt und im Anschluss vernichtet. Bei Falschangaben droht den Betroffenen ein hohes Bußgeld. Entsprechende Vordrucke liegen in der Einrichtung vor Ort und bei der Tagespflegeperson aus und können hier heruntergeladen werden. Meldebogen "Erklärung zum Aufenthalt während der Sommer-Schließzeit 2020"



Was mache ich, wenn mein Kind krank ist?


Grundsätzlich gilt, dass Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen gerade anfangs nach der Aufnahme in die Betreuung oder in den typischen Jahreszeiten häufiger unter Infekten leiden. Das Immunsystem der Kinder muss sich dabei mit den verschiedensten Erregern auseinandersetzen. Zu den häufigsten Symptomen gehören in der Betreuung Erkältungen mit Husten und Schnupfen und auch Durchfallerkrankungen.Bei all diese Infekten gilt immer, aber gerade auch in der Zeit der Corona-Pandemie, ein achtsamer Umgang miteinander und der Sensibilität untereinander, was in der Betreuung und gerade mit Blick auf das einzelne Kind akzeptabel bzw. noch leistbar ist.Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unterscheidet bei der Betrachtung von Erkrankungen drei Stufen:

  • Ihr Kind kann eine Kita/die Kindertagespflege besuchen, wenn:
    • es einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens bzw. ohne deutlichen Krankheitswert hat (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten)
    • oder eine anamnestisch bekannte Symptomatik (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweist.
  • Ihr Kind kann die Kita/die Kindertagespflege nicht besuchen, wenn:
    • es einen Infekt mit einem ausgeprägten Krankheitswert (z. B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) hat und die Genesung abgewartet werden muss.
    • nach 48 Stunden Symptomfreiheit kann die Einrichtung ohne weitere Auflagen (d. h. ohne ärztliches Attest, ohne SARS-CoV-2 Testung) wieder besucht werden. Grund für den Zeitraum von 48 Stunden ist die Entwicklung während der Corona-Pandemie.
  • Ihr Kind kann die Kita/die Kindertagespflege nicht besuchen, wenn:
    • es mit schwererer Symptomatik (z. B. Fieber ab 38,5 °C)
    • oder akutem, unerwartet aufgetretenem Infekt (insbesondere der Atemwege) mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens
    • oder unter anhaltendem starkem Husten, der anamnestisch sonst nicht erklärbar ist, leidet. Eine ärztliche Vorstellung sollte erfolgen.
    • Die Ärztin/der Arzt wird dann entscheiden, ob ggf. auch eine Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden soll und welche Aspekte für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuung zu beachten sind.

(Quelle: Interimsempfehlungen des NLGA zum Vorgehen beim Auftreten von banalen respiratorischen Erkrankungen in Kindergemeinschaftseinrichtungen, Stand 17.07.2020)


Diese Regelungen gelten gleichzeitig zum Schutz der gesunden Kinder und Mitarbeitenden.

Wenn Sie Ihr Kind/Ihre Kinder mit einem banalen Infekt in die Betreuung bringen, müssen Sie bei der Einrichtungsleitung oder Tagespflegeperson schriftlich bestätigen, dass Ihr Kind mit einem banalen Infekt und ohne Fieber und ohne Kontakt zu einer COVID-19 erkrankten Person die Kindertageseinrichtung oder Tagespflege besucht. Die Kitaleitung oder Kindertagespflegeperson hat die Aufgabe vor Ort zu prüfen, ob eine Aufnahme aus Sicht des Kindes und der Situation in der gesamten Einrichtung oder Pflegestelle erfolgen kann.

Ein entsprechender Vordruck kann hier heruntergeladen werden: Meldebogen "Kind mit banalem Infekt"

Trotz der für uns alle veränderten Situation möchten wir Sie ermutigen, Ihre Kinder wieder in die Kindertageseinrichtungen oder die Kindertagespflege zu bringen. Die Erfahrungen aus dem Notbetrieb und dem eingeschränkten Regelbetrieb zeigen, dass allen Kindern der Betreuungsalltag mit all seinen Spielsituationen sowie den Begegnungen mit Freunden und Mitarbeitenden gut tut.

Bitte bleiben Sie achtsam.

Mit freundlichen Grüßen

Bianka Köllner
Abteilungsleitung Kindertagesbetreuung

Betreuung von Kindern und Jugendlichen - 14.07.2020

Liebe Eltern,

ich wende mich heute an Sie, um Ihnen den aktuellen Stand zur Verordnungslage in Niedersachsen in Bezug auf die Betreuung in den Wolfsburger Kindertagesstätten mitzuteilen.

Gestern trat die aktuelle Nds. Verordnung zur Neuordnung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 in Kraft. Diese soll voraussichtlich bis zum 31.08.2020 ihre Gültigkeit haben.

In Paragraf 16 dieser Verordnung ist der Betrieb der Kindertageseinrichtungen geregelt. Dort ist der seit dem 22.06.2020 bekannte eingeschränkte Betrieb weiterhin verordnet. Gemäß Paragraf 16 Abs. 2 kann die Gruppenbetreuung unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten unter Berücksichtigung des Betreuungsbedarfs auf die während des Regelbetriebs übliche Betreuungszeit ausgeweitet werden.

Sie haben durch Ihre Kita-Leitungen für Ihre Kinder ein entsprechendes Angebot erhalten und nutzen dieses auf ganz unterschiedliche Weise. Der Kita-Betrieb ist in den Wolfsburger Kitas unter Anwendung des Rahmenhygieneplans für Kindertagesstätten schon nahe an der Organisation des Regelbetriebes hochgefahren.

Jetzt stehen für alle die Sommerferien bevor und Sie fragen sich zu recht, wie es nach den Sommerferien weitergehen kann.
Mit Blick auf die oben genannte Verordnungslage strebt das Land Niedersachsen die Regelbetreuung in den Kindertagesstätten ab dem 01.08.2020 an. Dieser Regelbeitrieb ist von verschiedenen Rahmenbedingungen, zu denen insbesondere auch die Entwicklung des Infektionsgeschehens nach dem Sommerurlaub gehört, abhängig.

Jedes Kind hat einen individuellen Anspruch auf Betreuung, der bereits seit dem 22.06.2020 soweit es die Voraussetzungen vor Ort zulassen, sich an dem Umfang der vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten orientiert. Die Kita-Leitungen und die Teams der pädagogischen Fachkräfte vor Ort ermöglichen Ihnen ein Ihren Bedarfen entsprechendes Betreuungsangebot.

Die Stadt Wolfsburg hatte ab dem 01.04.2020 die Fälligkeit der Elternbeiträge ausgesetzt. Diese Beitragsbefreiung ist zur Entlastung der Familien bereits Ende März 2020 getroffen worden und umfasste auch – anders als in vielen anderen Kommunen - die Betreuung innerhalb des eingeschränkten Betriebes der Kindertagesstätten.

Da die Einschränkungen für den Betrieb nach den Sommerschließzeiten immer weiter reduziert werden bis hin zum Regelbetrieb, werden auch die Beiträge regulär ab dem 01.08.2020 wieder wie durch die Stadt Wolfsburg berechnet und durch den jeweiligen Träger der Kindertagesstätte eingezogen.

Bei den Elternbeiträgen handelt es sich um monatliche Beiträge, die in Abhängigkeit des Familieneinkommens berechnet und als monatlicher Durchschnittsbeitrag auf Jahresbasis inklusive der jährlichen Schließzeiten kalkuliert worden sind. Das bedeutet, dass diese Beiträge fällig werden, sofern das Angebot der Betreuung durch einen Betreuungsvertrag vereinbart ist.

Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation ist die Stadt Wolfsburg Ihnen als Eltern weitestgehend möglich mit der Aussetzung der Beiträge für die unter Dreijährigen Kinder im Rahmen der Notbetreuung entgegen gekommen. Die Stadt Wolfsburg hat den Trägern von Kindertagesstätten die durch die Aussetzung der Beiträge entstandenen Einnahmeverluste zusätzlich im Budget zur Verfügung gestellt. Nur so war auch diese herausfordernde Zeit für alle tragbar.

Damit es bei den Plänen für einen Regelbetrieb nach den Sommerferien bleibt, appelliere ich an Sie, sich an die Empfehlungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens durch Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln und das Tragen von Alltagsmasken weiterhin zu halten.
Vermeiden Sie den Aufenthalt in Risikogebieten bzw. gehen Sie nach einer Rückkehr aus eben diesen verantwortlich in die verordnete 14tägige Absonderung innerhalb Ihrer eigenen Wohnung gemäß Paragraf 27 Regelungen über Ein- und Rückreisen nach Niedersachsen und tragen Sie so dazu bei, dass eine Verlässlichkeit in der Betreuung für alle Kinder und Familien erhalten bleiben kann.

Für die Sommerferientage wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine gesunde und ruhige Zeit zum Erholen, Auftanken und Spaß haben.


Mit freundlichen Grüßen  


Bianka Köllner
Abteilungsleitung Kindertagesbetreuung

Kita-Studien - 06.07.2020

Liebe Eltern der Wolfsburger Kitalandschaft, 

 

Seit Anfang Mai wird die Betreuung in den Kindertagesstätten als Folge der Corona-Pandemie stufenweise wieder ausgeweitet. Dieser Prozess benötigt das Infektionsgeschehen zu überblicken und Risiken aufmerksam abzuwägen. Bisher gibt es noch zu wenig Wissen über das Übertragungsrisiko von Kindern. Dieses scheint jedoch mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit versehen zu sein als bei Erwachsenen. Wir möchten eine hohe Belastung für Sie, Ihre Kinder und die pädagogischen Fachkräfte vermeiden oder geringhalten. Wir sind darauf angewiesen hierfür möglichst viel Wissen über das regionale Infektionsgeschehen zu erfahren, um zielgenauer und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. 

Daher wenden wir uns heute direkt an Sie, weil die Universität Bayreuth, die Medizinische Hochschule Hannover, das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, VW und die Stadt Wolfsburg im Rahmen von zwei Studien die stufenweise Wiederaufnahme des Regelbetriebs in Kindertageseinrichtungen wissenschaftlich begleiten werden. Eine Studie beschäftigt sich mit den medizinischen Geschehen Vorort und der Begleitung von Kindern mit Symptomen. Die zweite fragt danach, wie Sie, Ihre Kinder sowie die pädagogischen Fachkräfte die Schließungszeit und die unter den veränderten Bedingungen erfolgten Öffnungen erlebt haben. Hierzu erhalten Sie im Folgenden einige wichtige Informationen. 


Studie zu den Erfahrungen von Eltern, Kindern und pädagogischen Fachkräften 

Worum geht es konkret in der Studie? 

Wie haben Sie und Ihre Kinder die Wiederaufnahme der Kindertagesbetreuung erlebt? In welchen Situationen fühlen Sie sich diesbezüglich sicher? In welchen Moment vielleicht eher ängstlich? Wie haben sie es geschafft die Situation zu meistern? Wie hat Ihr Kind die Kitaschließung erlebt? Diese so entscheidenden Fragen sind wichtig. Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir die Situation besser einschätzen, um jetzt und auch zukünftig einen gemeinsamen guten Umgang mit der Krise unter Hinzunahme Ihrer Interessen und den Situationen in denen Sie sich befinden, gerade im Hinblick auf eine so genannte „zweite Welle“, ermöglichen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns von Ihren Erlebnissen in Ihrem Familienalltag erzählen. 

 

Wie ist der Verlauf der Studie? 

Die sozial-empirische Studie soll diese Ansichten festhalten und erörtern. Dazu wird mit Hilfe von Gesprächen per Telefon oder Videokonferenzen Ihnen, Ihren Kindern und auch den pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit gegeben von Ihren Eindrücken und Erlebnissen zu erzählen. Die Gespräche finden ab dem 29. Juni statt und dauern eine halbe Stunde. Ihre Beteiligung dazu ist von besonderer Bedeutung. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus den letzten 3 Monaten mit uns zu teilen, sodass wir daraus gemeinsame Erkenntnisse ziehen können, um auf veränderte Infektionslagen besser reagieren zu können. Die Kindertagesbetreuung für Kinder, Eltern und die Situation der pädagogischen Fachkräfte wird dadurch gestärkt. 

 

An wen kann ich mich wenden? 

Wenn Sie sich beteiligen möchten, können Sie sich an Ihre Kita-Leitung oder an Frau Motowidlo (jagoda.motowidlo@stadt.wolfsburg.de) von der Koordinierungsstelle Familie der Stadt Wolfsburg wenden. Mit Ihrer Erlaubnis geben diese Ihre Kontaktdaten an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bayreuth weiter. Diese werden sich dann bei Ihnen melden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. 

 

Was passiert mit meinen Daten? 

Eine hohe Vertraulichkeit und der Schutz Ihrer Daten sind zu jederzeit gewährleistet. Ihre persönlichen Daten werden nur für den Zeitraum der Erhebung gemäß den Datenschutzrichtlinien der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gespeichert. Ihre Aussagen werden vollständig anonymisiert und die Aufnahmen ebenfalls nach Beendigung der Auswertung gelöscht. 

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und danken Ihnen für diesen wichtigen Beitrag im Voraus. 


Medizinische Begleitung der weiteren Öffnung der Kitas 

Neben dieser Befragung zu Ihren Erfahrungen werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die schrittweise Öffnung der Kitas auch medizinisch begleiten. In einem ersten Schritt werden Ihre Kinder anlassbezogen, d.h. wenn bei ihnen bestimmte Symptome auftreten, getestet. Aus den Ergebnissen dieser Daten kann bei erneuten Fällen adäquat und spezifisch auf die einzelnen Infektionsfälle reagiert werden und es müssen nicht alle Einrichtungen gleichermaßen geschlossen werden. 

 

Wie ist der Ablauf der medizinischen Begleitstudie? 

Ihre Mithilfe ist entscheidend. Mit diesem Brief bekommen Sie ein kleines „Elternbüchlein“ mitgeschickt, indem Sie die gesundheitlichen Veränderungen und auftretende Symptome Ihrer Kinder täglich eintragen können. Wenn Veränderungen auftreten, die auf eine mögliche Infektion hindeuten stellen wir Ihnen direkt Ansprechpartner zur Verfügung. Hierzu wird eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet, an die Sie sich bei auftretenden Symptomen und einer Unsicherheit bzgl. einer möglichen Infektion wenden können. Diese wird von Montag-Freitag von 07.00 - 9.00 Uhr für Sie erreichbar sein. Damit Sie wissen, welche Symptome Hinweise auf einen Verdachtsfall geben, werden diese im Folgenden kurz aufgezählt: 

 

  • Niesen
  • Husten
  • Schluckbeschwerden / geröteter Rachen
  • Durchfall 
  • Unvermögen zu riechen 
     und zu schmecken
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber

 

Von der Hotline werden Sie zu einer Wolfsburger Ärztin, die das Projekt begleitet, verbunden. Nach der medizinischen Abklärung durch die Ärztin werden Ihre Kinder nach dem aktuell empfohlenen  Verfahren bei Verdacht auf COVID 19 mit Hilfe von Abstrichen durch das örtliche Gesundheitsamt medizinisch getestet. Auch Sie als Eltern und andere Mitglieder des Haushalts werden getestet, wenn Sie Symptome haben. Bei einem positiven Testergebnis des Kindes werden Sie und die weiteren Haushaltsmitglieder auch ohne Symptome getestet. Bis die Testergebnisse vorliegen (Sie werden innerhalb von 48 Stunden über das Ergebnis informiert) müssen die Kinder und Sie den Kindertageseinrichtungen fernbleiben 

Um einen guten Überblick über den Ablauf und die jeweiligen Kontaktstellen zu haben, finden Sie im Anschluss an diesen Brief einen Ablaufplan.
 

Mit der medizinischen Begleitung wollen wir Ihnen eine Möglichkeit geben bei Unsicherheiten einen direkten Ansprechpartner zu erhalten und so die Wiederaufnahme in den Regelbetrieb wissenschaftlich begleitet zu wissen. Zudem können wir alle damit auf zukünftige Entwicklungen noch besser vorbereitet sein. Selbstverständlich bleiben das Ausfüllen des Büchleins und die Hinwendung an die genannte Stelle freiwillig. Sie leisten damit einen enorm wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation für Sie und Ihre Mitmenschen, vor allem für unsere Kinder. 

 

Wir bedanken uns im Voraus und senden 

Freundliche Grüße 

 

Univ.-Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h.c.                                     Iris Bothe 

Eckhard Nagel                                                                                                    Stadträtin für Jugend, Bildung und 

Universität Bayreuth                                                                                           Integration der Stadt Wolfsburg 



Ablaufplan für die Meldung eines Verdachtsfalls auf COVID-19 bei Kindern:

Übergang in den eingeschränkten Kita-Betrieb - 15.06.2020

Liebe Eltern der Wolfsburger Kitalandschaft, 
 

jetzt ist es soweit, das Land Niedersachsen hat uns darüber informiert, dass die wochenlange stufenweise Notbetreuung durch das rückläufige Infektionsgeschehen durch den sogenannten „eingeschränkten Kitabetrieb“ ersetzt wird.  


Dieser nächste Schritt des Wiedereinstiegs ist zum 22.06.2020 vorgesehen. Hiermit möchte ich Sie nun über die weiteren Schritte informieren: 


Am 22.06.2020 wird es eine Änderung der Verordnung des Landes Niedersachsen zu diesem „eingeschränkten Kitabetrieb“ geben. Eingeschränkter Betrieb bedeutet, dass alle Kinder mit einem Betreuungsvertrag in ihren bekannten Kita-Gruppen ein Betreuungsangebot erhalten sollen als Vorbereitung auf den geplanten Regelbetrieb zum 01.08.2020. Auch Neuaufnahmen sind ab dann möglich. Damit haben alle Kinder eine Möglichkeit die Kindertagesstätte wieder zu besuchen. Trotzdem möchte ich Sie auf einige Einschränkungen hinweisen: Der Rechtsanspruch nach SGB VIII und das niedersächsische Kindertagesgesetz (KiTaG) bleiben trotz Öffnung weiterhin außer Kraft gesetzt, lediglich die Gruppengröße richtet sich nach den Vorgaben des KiTaG. Außerdem sind im eingeschränkten Betrieb offene Gruppenkonzepte und die Durchmischungen von Gruppen – wie im Notbetrieb – nicht zulässig.  

Ich habe mit den Trägern besprochen, dass die Kitaleitungen vor Ort Ihnen allen ein Betreuungsangebot angelehnt an den regulären Betrieb machen werden. Die Leitung Ihrer Kindertagesstätte wird auf Sie zukommen und mit Ihnen alles Weitere besprechen. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass 

  • die Aufsichtspflicht gewährleistet werden muss. 
  • die aktuell geltenden Hygienebestimmungen eingehalten werden müssen. 
  • das Kindeswohl nicht gefährdet werden darf. 

Es kann daher sein, dass aufgrund von personellen oder räumlichen Einschränkungen das Angebot von Kita zu Kita differieren kann. Auch in den Kindertageseinrichtungen gibt es Mitarbeitende, die als Risikopatienten derzeit nicht arbeiten können. Möglicherweise kann sich auch die Betreuung im Einzelfall aufgrund der vorgenannten Faktoren verändern. 

Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Träger*innen, Leitungen und Erzieher*innen gemeinsam die Öffnung der Kitas unterstützen wollen. Ich begrüße sehr, dass damit für ihre Familien und insbesondere für viele Frauen hier wieder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht wird und zudem haben Ihre Kinder wieder die Möglichkeit an den frühkindlichen Bildungsangeboten teilzuhaben, mit ihren Freunden und Freundinnen zu spielen, und so ihre Familien wieder ein Stück von Normalität und Teilhabe zurückgewinnen.

Gleichzeitig muss ich Sie aber auch daraufhin weisen, dass wir die Infektionslage vor Ort weiterhin beobachten müssen, sodass es zu Betriebsuntersagungen evtl. auch von einzelnen Kitas kommen kann.  Damit diese Öffnung gelingt bitte ich Sie im Interesse aller Familien und der Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen um Solidarität. Dazu gehört, dass Sie die Hygienekonzepte der Kitas akzeptieren, kranke Kinder in der Kita nicht aufgenommen werden und Sie sich an die Regularien der Hol- und Bring Situationen halten. Und auch wenn die Freude groß ist vor der Kita andere Eltern zu treffen, die man lange nicht gesehen hat, sollte man Umarmungen vermeiden. Große Kindergeburtstage mit vielen Familien und Kindern können zu einem neuerlichen Infektionsgeschehen führen. Wir müssen hier gemeinsam das Ziel verfolgen, dass einerseits ein Betrieb möglich ist und andererseits die Gefahren bzw. Risiken minimiert werden. Dies schaffen wir nur gemeinsam. An dieser Stelle ist es von großer Wichtigkeit, dass Sie auch in ihrem familiären Umfeld sich so verhalten, dass möglichst wenig Risiko auch von der Mitbetreuung Ihres Kindes für die Einrichtung und die Fachkräfte besteht. Ich appelliere an Sie, halten Sie die Vorgaben der Kontaktbeschränkung dringend ein. Sie tragen in hohem Maße damit auch zur Stabilität der Betreuungssituation bei.

Ich habe mit den Trägern besprochen, dass Sie als Eltern in den nächsten Tagen Informationen durch Ihre Kitaleitungen erhalten werden, wie die Betreuung ab dem 22.06.2020 vor Ort aussehen wird. 

In den letzten Wochen haben wir Eltern, Kitas und Träger intensiv durch das Kommunikationsteam der Schullandschaft begleitet. Da nunmehr keine Anträge auf Betreuung mehr erforderlich sind und durch den „eingeschränkten Regelbetrieb“ annähernd Normalität eintritt, gilt wieder der für Sie bekannte übliche Beratungsweg. Erste Ansprechpartner und –Partnerinnen sind die Leitungen in den Kindertageseinrichtungen, dann die Träger und die Stadt Wolfsburg mit der Abteilung Kindertagesbetreuung.

Ich habe in den letzten Monaten mit vielen Eltern persönlichen Kontakt gehabt und mit Ihnen über die  oft schwierigen und verzweifelten Familiensituationen und auch über die Ohnmacht und Stresssituationen, die die Familien hatten, gesprochen. Ich hoffe und wünsche uns allen, dass durch diesen nächsten Schritt und das Engagement von Ihnen und der Kitas der Regelbetrieb zum 01.08.2020 möglich wird. Danke für Ihr Engagement, die Kreativität, die Ausdauer und die Zusammenarbeit in den letzten Wochen und Monaten. 

Mit freundlichen Grüßen 


Iris Bothe   

Informationen zur Erweiterung der Notbetreuung - Stufe 4 - 26.05.2020

Liebe Eltern und liebe Sorgeberechtigten, 

ich habe Ihnen in meinem letzten Elternbrief  zugesagt, dass ich mich am 26.05.2020 bei Ihnen melde und  Sie über die nächste Stufe der Notbetreuung in Wolfsburg informiere.

Grundsätzlich wird die nächste Stufe für Kinder von doppelt berufstätigen Eltern in Anspruch zu nehmen sein. Um die Aufnahmen zu entzerren und den Kindertagesstätten und den Kindern jeweils einen guten Start zu ermöglichen, haben wir in Abstimmung mit allen Trägern der Kindertagesstätten die weitere Stufe in unterschiedliche Phasen eingeteilt.

Die sukzessive Aufnahme der nun größten Gruppe an Kindern in Wolfsburg soll in 3 Phasen geschehen, um den Kindern und Mitarbeitern Zeit zur Eingewöhnung in den neuen Kita-Alltag zu gewährleisten. Die Phasen werde ich Ihnen weiter unten ausführlich beschreiben. 

Ziel dieser gestaffelten Aufnahme soll sein, dass wir uns Schritt für Schritt auf den Weg von der eingeschränkten Notbetreuung zu einem eingeschränkten Regel-Notbetrieb machen und somit bis zu 50 Prozent der Kapazitäten an den Betreuungsplätzen belegen.  Wir möchten damit möglichst vielen Kindern ein Betreuungsangebot machen. Wobei es je nach Einrichtung zu unterschiedlichen Betreuungsmodellen kommen kann. 

Voraussetzung für die nächste Stufe ist, dass Eltern, die beide einer EWERBSTÄTIGKEIT nachgehen, die Möglichkeit haben in eine Notbetreuung aufgenommen zu werden. 

Erwerbstätigkeit wird wie folgt definiert: 

  • sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
  • selbstständig Beschäftigung
  • schulische- und/ oder duale Ausbildung 


Außerdem werden wir die Stufe 4 der Notbetreuung ausweiten, in dem es künftig keine Unterscheidung mehr in der Form der Beschäftigung (Voll- oder Teilzeit am Arbeitsplatz, Home-Office, mobiles Arbeiten) geben wird und jede Form von Beschäftigung gültig ist. Die Frage nach einer Systemrelevanz oder Betriebsnotwendigkeit wird nicht mehr gestellt. Eltern die bisher aufgrund von mobiler Arbeit keinen Anspruch auf Notbetreuung hatten, können nun auch stundenweise/tageweise eine Notbetreuung erhalten. Jedoch richtet sich der Umfang der Notbetreuung nach den Stunden der notwendigen Familienarbeitszeit, die unbedingt erforderlich sind. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass Sie bei der Anmeldung der Notbetreuung  angeben müssen, dass Sie alle weiteren Betreuungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben.

Ich möchte Sie auch darauf aufmerksam machen, dass es je nach Standort trotz der Erweiterung der Notbetreuung nur ein Betreuungsangebot durch einzelne Entlastungstage geben kann. Hier bitte ich Sie weiterhin um Ihr Verständnis, da jede Einrichtungsleitung auf Ihren individuellen Standort und die Belegung schauen muss. 

Alle Einrichtungen befinden sich immer noch in einer Notgruppenbetreuung und die Anzahl der Plätze in den Kindertagesstätten sind durch die Vorgabe des Landes vorerst auf 50% festgelegt. Eine Regelbetreuung im Rahmen von 5 Tagen beispielsweise 8.00 – 16.00 Uhr ist aufgrund der Rahmenbedingungen der aktuellen Verordnung des Landes Niedersachsen noch nicht flächendeckend, sondern nur bei nachgewiesenem
Bedarf und vorhanden Kapazitäten möglich.


Die Stufe 4 der Notgruppenbetreuung wird in 3 Phasen stattfinden:

Phase A - (02.06.2020 - 05.06.2020)

  • Aufnahme der 1-jährigen und 3-jährigen Kinder deren Elternteile beide berufstätig sind.
  • Eltern reichen dafür eine AG-Bescheinigung und den Anmeldebogen ein. Diesen können Sie oben auf dieser Seite herunterladen. 


Phase B – (08.06.2020 – 12.06.2020)

  • Aufnahme der  2-jährigen, 4-jährigen und 5-jährigen Kinder deren Eltern beide berufstätig sind.
  • Eltern reichen dafür eine AG-Bescheinigung und den Anmeldebogen ein. Diesen können Sie oben auf dieser Seite herunterladen. 


Phase C – (ab dem 15.06.2020)

  • Aufnahme aller Geschwisterkinder von denen 1 Elternteil sich in der Elternzeit befindet und 1 Elternteil berufstätig ist. 
  • Eltern reichen dafür eine AG-Bescheinigung, Elterngeldbescheid und den Anmeldebogen ein.


Bitte sprechen Sie mit Ihrer Einrichtungsleitung und klären, welcher Umfang an Betreuung vereinbart werden kann, denn es sind weiterhin noch Zugeständnisse und Flexibilität von allen Seiten erforderlich. Nur so können wir vielen Kindern auch teilweise die Chancen anbieten, Ihre Kita zu besuchen und Ihre Freunde und Erzieher und Erzieherinnen wiederzutreffen, umso Stück für Stück ein bisschen mehr Alltag zurückzugewinnen. Gleichzeitig sind wir aber weiter an die Hygieneanforderungen und auch an das Infektionsgeschehen vor Ort gebunden, sodass es auch zu kurzfristigen Veränderungen kommen kann.

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen als Eltern aber auch den Kindern damit Unterstützung und Entlastung anbieten kann. Sicherlich ist es noch nicht die Entlastung, die sich wünschen würden. Ich weiß, was Sie in den letzten Monaten geleistet haben und wie schwer die Ungewissheit bezüglich der Notbetreuung für Sie, aber auch für die Kleinsten unserer Stadt war. Deshalb wünsche ich uns, dass wir nach Pfingsten einen großen Teil der Kinder wieder gemeinsam betreuen und fördern können.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, steht mein Team der Schullandschaft Ihnen weiterhin zur Verfügung  unter der E-Mail-Adresse schullandschaft@stadt.wolfsburg.de oder der Telefonnummer: 05361 28-2836.
Mit freundlichen Grüßen

Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe

Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe: Regelungen zu den Elternbeiträgen - 12.05.2020

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,


in der Eilentscheidung vom 25.03.2020 wurde festgelegt, dass keine Beiträge für die Kindertagesstätten und die Kindertagespflege ab 01.04.2020 erhoben werden, soweit keine Notbetreuung in Anspruch genommen wird.

Eine weitere Eilentscheidung hat nun den Weg für die Beitragsfreiheit in der Notbetreuung geebnet. Es werden keine Elternbeiträge für die Notbetreuung rückwirkend ab April bis zur regulären Wiedereröffnung der Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege erhoben.

Da aufgrund der Verordnungslage des Landes Niedersachsen seit dem 11.05.2020 die erweiterte Notbetreuung in den Kitas gestartet ist und die selbständigen Kindertagespflegepersonen und die Großfamiliennester sukzessive wieder den Regelbetrieb aufnehmen können, gelten folgende Ergänzungen:

Kindertagesstätten:

Für die Notbetreuung, die in der Regel nicht dem vertraglichen Betreuungsumfang entspricht und noch auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes erfolgt, werden bis zur Aufnahme des Regelbetriebes keine Elternbeiträge fällig. Der Regelbetrieb wird frühestens zum 01.08.2020, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, auf Grundlage des Stufenplans für Niedersachsen wieder aufgenommen.

Kindertagespflege:

Die Kindertagespflege kann wieder im Regelbetrieb auf Grundlage des § 23 SGB VIII erfolgen. Die Kindertagespflegepersonen nehmen sukzessive und unter den Empfehlungen des Rahmenhygieneplans für die Kindertagesbetreuung ihren Betrieb wieder auf. Die Elternbeiträge für die Kindertagespflege werden ab dem 01.06.2020 wieder fällig. Dies gilt auch für Kinder, die vor dem 01.06.2020 wieder in die Regelbetreuung starten.

Hierunter findet eine Aufrechnung der noch gezahlten Elternbeiträge für März 2020 und der erforderlichen Elternbeiträge für Mai 2020 statt. Die Verpflegungsbeiträge sind ab Inanspruchnahme wieder an die Kindertagespflegeperson zu entrichten.

Sofern in Einzelfällen abweichende Regelungen erforderlich werden, wird mit dem Fachgebiet Verwaltung eine Lösung für den individuellen Elternbeitrag gefunden werden.

Diese Regelungen gelten für alle Wolfsburger Kindertagesstätten und Kindertagespflegepersonen.


Für Rückfragen zu den Elternbeiträgen wenden Sie sich bitte an das Team Elternbeiträge und Kindertagespflege unter der Telefonnummer 05361/28 2824 oder an die E-Mailadresse elternbeitragsberechnung@stadt.wolfsburg.de


Mit freundlichen Grüßen

Iris Bothe


Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster.


Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe: Regelungen zu den Elternbeiträgen

Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe: Informationen zur Notbetreuung in den Schulen - 11.05.2020

Liebe Eltern,


im gestern von mir veröffentlichten Elternbrief zur Notbetreuung in den Kindertagesstätten wurden Sie über die Änderungen in Wolfsburg informiert. Im Rahmen der Notbetreuung für die Schulen sind seitens des Landes keine neuen Vorgaben an die Städte bzw. Schulen gegeben worden.

Für weitergehende Informationen nutzen Sie bitte:


https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/fragen_und_antworten_zu_einrichtungsschliessung_und_notbetreuung_fur_schulen/

Zur Angleichung der Betreuung habe ich mit den Schulleitungen vereinbart, dass auch in der Schulnotbetreuung die Regelungen erweitert werden.

Ab 18.05.2020 wird die Notbetreuung um die Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und die Kinder von Müttern in der Mutterschutzfrist erweitert. Weitere Anpassungen an die Kita-Notbetreuung werden vorerst nicht vorgenommen.

Losgelöst davon besteht weiterhin die Möglichkeit der Aufnahme von Härtefällen. Ebenso gilt, dass bereits aufgenommene Kinder in der Notbetreuung bleiben.

Für Fragen stehen Ihnen neben Ihren Schulleitungen auch weiterhin die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus meinem Kommunikationsteam zur Verfügung. Bitte nehmen Sie in Fällen, in denen Sie sich nicht sicher sind bzw. Beratung benötigen Kontakt auf.

Die Kolleginnen und Kollegen sind unter 05361 28-1077 und unter schullandschaft@stadt.wolfsburg.de erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Bothe


Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster.

Elternbrief von Stadträtin Bothe: Informationen zur Notbetreuung in den Schulen

Anmeldung für die Notfallbetreuung

Anmeldung für die Notfallbetreuung für alleinerziehend Berufstätige und Mütter im Mutterschutz

Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe zur "Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege" - 11.05.2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigten,

die Notbetreuung in den Kindertagesstätten, bei den Kindertagespflegepersonen und den GROSS.FAMILIENNESTern dauert nun schon einige Wochen an. Durch die jüngst beschlossenen Lockerun-gen der Einschränkungen kehrt wieder etwas Normalität in unseren Alltag zurück, wobei Gebote zur Kontaktminimierung und zur gegenseitigen Rücksichtnahme weiterbestehen. Die Schulen fahren ihren Betrieb in einem geordneten Prozess wieder hoch. Die Kindertagespflege und die GROSS.FAMILIENNESTer nehmen ab 11.05.2020 ihren Regelbetrieb sukzessive wieder auf. Auch in den Kindertagesstätten wird eine schrittweise und deutliche Erweiterung des Notgruppenbetriebs erfolgen. 


Das Land Niedersachsen hat den Kommunen am Freitag hierzu einen Leitfaden übersandt, der die sogenannten „Leitplanken zum Hochfahren des Kita-Betriebes“ darstellen soll. In seinem Leitfaden beschreibt das Land das schrittweise Hochfahren des Kita-Betriebes ab 11.05.2020. Die notwendige Verordnung, die die rechtliche Grundlage bildet, wird spätestens am Montag vorliegen. Die Kommunen haben nun die Aufgabe gemeinsam mit Ihren Trägern der Kindertagesstätten dieses zu organisieren. 


Ich bin sicher, dass Ihre Kinder schon in den Startlöchern sind und nur warten, Ihre Kindertagesstätte wieder zu erobern und mit ihren Freunden gemeinsam zu spielen, sich aber sicherlich auch freuen, wieder ihre Erzieherinnen und Erzieher zu treffen. 


Aktuell werden in Wolfsburg rund 6% der Kapazität der Kindertagesstätten mit Notgruppenplätzen belegt. Ab 11.05.2020 kann in Wolfsburg sukzessive wieder eine Kapazität von bis zu 50% mit Notgruppenplätzen belegt werden. Dieses Hochfahren kann nicht über Nacht geschehen. Neben der Umsetzung der notwendigen Hygie-nevorgaben bedeutet dies, dass in den Kindertagesstätten der Betrieb vorbereitet werden muss. Die Verpflegung muss organisiert werden. 


Die erforderlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen einbezogen und informiert werden. Dies bedeutet, dass hierzu unter den neuen Rahmenbedingungen vor Ort konkrete Überlegungen angestellt werden müssen, wie der Betrieb organsiert wird, so dass das hohe Gut des Infektionsschutzes gewahrt bleibt. 


Ich möchte Sie jedoch an dieser Stelle um Geduld bitten. Ich kann es gemeinsam mit den Trägern der Kindertagesstätten nicht verantworten, nun einen unkoordinierten Zulauf, der alle nicht glücklich machen wird, zuzulassen. 


Aus diesem Grund werden wir in Wolfsburg in Stufen, gestaffelt nach Prioritäten, vorgehen. 

Die Prioritäten sind:

  1. Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen, die in betriebsnotwendiger Stellung in einem solchen Betrieb tätig sind.
  2. Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und Kinder mit besonderem pädagogischen Unterstützungsbedarf und Förderbedarf 
  3. Kinder von Müttern, die sich im Mutterschutz befinden.
  4. Kinder, die in diesem Jahr schulpflichtig nach § 64 Niedersächsisches Schulgesetz werden
  5. Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind.

Die Aufnahmen werden federführend durch die Kitaleitungen vorgenommen. Ihre ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie in Ihren Kitaleitungen, insbesondere zur Wiederaufnahme und zur möglichen Wiedereingewöhnung. 


Nachstehend stelle ich Ihnen die Wolfsburger Stufen vor:



STUFE 1

Ab 11.05.2020 wird die Notbetreuung in den Kindertagesstätten in der bisherigen Form weiterlaufen. Alle Kinder, die aktuell in der Notbetreuung sind, bleiben in der Notbetreuung. Es sind von Ihnen keine neuen Unterla-gen oder Nachweise einzureichen.

Darüber hinaus nehmen die Kindertagespflegepersonen und die GROSS.FAMILIENNESTer sukzessive wieder ihren Betrieb auf.




STUFE 2

Der zweite Schritt der stufenweisen Steigerung erfolgt ab dem 13.05.2020. Hier wird der Betrieb um die Kinder aller alleinerziehenden Berufstätigen (Anmeldeformular) und um die Kinder, die einen besonderen pädagogischen Unterstützungs- und Förderbedarf haben (bitte besprechen Sie die Aufnahme direkt mit den Kitaleitungen), gesteigert. Darüber hinaus werden Kinder von Müttern aufgenommen, die sich gerade in der Mutterschutzfrist vor bzw. nach der Geburt eines Geschwisterkindes befinden (Anmeldeformular). Die notwendigen Anmeldeunterlagen, sowie die Bescheinigungen zum Ausfüllen durch Ihren Arbeitgeber erhalten Sie in den Kindertagesstätten oder auf dieser Seite zum Download.



STUFE 3

Ab 18.05.2020 sollen in einem weiteren Schritt die Vorschulkinder (gemäß der Verordnung des Landes Nieder-sachsen) in die von den Kitas vorbereiteten Betreuungsmodelle für Vorschulkinder aufgenommen werden, um den wesentlichen Entwicklungsschritt Ihrer Kinder im Übergang von Kita zur Schule, pädagogisch gut zu begleiten. 



STUFE 4

Ab 02.06.2020 können Kinder von Eltern, die beide einer Erwerbstätigkeit nachgehen, in stundenweisen/tageweisen Betreuungsmodelle aufgenommen werden, um die Eltern zu entlasten. Bitte beachten Sie hier-zu die nachstehenden Erläuterungen. Hier sind Bescheinigungen erforderlich, die vom jeweiligen Arbeitgeber auszufüllen sind. Diese stehen ab 25.05.2020 auf der Homepage zur Verfügung und liegen in Ihren Kindertagesstätten vor. 



STUFE 5

Ab 08.06.2020 werden die Kinder in Spielkreismodellen gefördert, die ansonsten keinen Anspruch auf eine Notbetreuung haben. Hier erhalten Sie ab 02.06.2020 genauere Informationen.


Härtefälle und Geschwisterkinder aus den genannten Stufen werden während des gesamten Prozesses weiter aufgenommen. Ebenso werden für Notfälle Aufnahmen neben den genannten Terminen ermöglicht. 


Ich muss Sie jedoch um Verständnis bitten, dass wir uns weiterhin in der Situation der Notbetreuung befinden und nicht im Regelbetrieb. Diesen sieht das Land Niedersachsen wieder am dem Beginn des neuen Kitajahrs, also 01.08.2020, vor. Aufgrund dessen kann nicht die gewohnte Betreuung zugesichert werden und die altbekannte Verlässlichkeit kann angesichts der räumlichen, personellen und organisa-torischen Kapazitäten nicht garantiert werden. So kann es bei der Aufnahme in die Kindertagesstätten zu unterschiedlichen Betreuungsmodellen je nach Standort und Einrichtung kommen. Möglicherweise kann es auch zu Ablehnungen kommen, da Gruppenobergrenzen vom Land festgelegt werden und ebenso ausreichend Personal in Kitas zur Verfügung gestellt werden muss.


Mir ist bewusst, dass auch der Umgang mit den Elternbeiträgen zu vielen Fragen bei Ihnen führt. Hierzu werden Sie im Laufe dieser Woche eine Information erhalten. 


Für Fragen stehen Ihnen neben Ihren Kitaleitungen weiterhin die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus meinem Kommunikationsteam zur Verfügung. Bitte nehmen Sie in Fällen, in denen Sie sich nicht sicher sind bzw. Beratung benötigen Kontakt auf.


Die Kolleginnen und Kollegen sind unter der Telefonnummer 05361 28-2836 unter schullandschaft@stadt.wolfsburg.de erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite des Landes unter: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/leitplanken-zum-hochfahren-des-kita-betriebs-188170.html


Mit freundlichen Grüßen


Iris Bothe



Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Elternbrief von Stadträtin Iris Bothe zur "Notgruppenbetreung in Kindertagesstätten, bei den Kindertagespflegepersonen und  und in den GROSS.FAMILIENNESTern" zum Herunterladen

Anmeldung für die Notfallbetreuung

Anmeldung für die Notfallbetreuung für alleinerziehend Berufstätige und Mütter im Mutterschutz

Bescheinigung des Arbeitgebers zur Notbetreuung